{"id":234,"date":"2025-09-03T08:12:45","date_gmt":"2025-09-03T08:12:45","guid":{"rendered":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/?p=234"},"modified":"2025-09-03T08:12:45","modified_gmt":"2025-09-03T08:12:45","slug":"auswahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/index.php\/2025\/09\/03\/auswahlen\/","title":{"rendered":"Ausw\u00e4hlen"},"content":{"rendered":"\n<p>Die 21. Enquete am 19.2. am elften Ludologischen Symposium bestritt Jakob Schindler-Scholz, seines Zeichens Spa\u00dfarbeiter. Mit <strong>Ausw\u00e4hlen<\/strong>, w\u00e4hlte ganz \u00e4hnlich wie schon beim <strong>Einigen<\/strong> eine Funktion, die durch zahlreiche Spielmittel abgebildet werden kann. Das erkennt man schon am Cover: Die M\u00f6glichkeit durch ankreuzen auszuw\u00e4hlen wurde auch beim <strong>Eintragen<\/strong> prototypisch vorgezeigt. Doch hier ist auch paradoxerweise die Wahl markiert, sich der gegebenen Auswahl zu entziehen. In spielerisch-tricksender Absicht l\u00e4sst sich manchmal der ludische M\u00f6glichkeitsraum ausweiten. Dies ist auch ein entscheidender Unterschied zur rechtlichen Sph\u00e4re: auf dem Stimmzettel, w\u00e4re die Wahl schlicht ung\u00fcltig. Wie viel Zeit man sich z.B. beim Rummy l\u00e4sst, um seinen Zug zu beginnen, indem man die zwischen offenen Ablagestapel oder verdecktem Talon ausw\u00e4hlt ist eine Sache der ungeschriebenen Tischgepflogenheiten. Auch beim Schachturnier gilt vielleicht &#8220;ber\u00fchrt-gef\u00fchrt&#8221;, nicht blo\u00df wie daheim &#8220;was liegt, das pickt&#8221; \u2013 manch einer l\u00e4sst sogar Z\u00fcge r\u00fcckg\u00e4ngig machen, wenn er mit Kindern spielt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das l\u00e4sst ihn zwischen ganz eindeutigen Akten des Ausw\u00e4hlens und versteckten, durch andere T\u00e4tigkeiten implizierte Wahlen unterscheiden. <\/p>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/AUSWAHLEN.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Embed of AUSWA\u0308HLEN.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-a8aae457-4aa3-4695-a271-a2823eb805be\" href=\"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/AUSWAHLEN.pdf\">AUSWA\u0308HLEN<\/a><a href=\"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/AUSWAHLEN.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-a8aae457-4aa3-4695-a271-a2823eb805be\">Download<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 21. Enquete am 19.2. am elften Ludologischen Symposium bestritt Jakob Schindler-Scholz, seines Zeichens Spa\u00dfarbeiter. Mit Ausw\u00e4hlen, w\u00e4hlte ganz \u00e4hnlich wie schon beim Einigen eine Funktion, die durch zahlreiche Spielmittel abgebildet werden kann. Das erkennt man schon am Cover: Die M\u00f6glichkeit durch ankreuzen auszuw\u00e4hlen wurde auch beim Eintragen prototypisch vorgezeigt. Doch hier ist auch paradoxerweise [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-234","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=234"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/234\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":264,"href":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/234\/revisions\/264"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ludology.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}