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Verbergen
6. Enquete vom 28. März 2024 Das Verbergen: Die Kunst des Unsichtbaren im Spiel. Das Verbergen ist eine elementare spielerische Geste, die nicht zu übersehen ist – paradoxerweise gerade weil sie sich bewusst dem Blick entziehen will. Das Verbergen als eine fundamentale Kulturtechnik des Spielens strukturiert Spannung, erzeugt Dynamik, schafft Möglichkeitsräume. Dieser Beitrag unternimmt eine…
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Wenden
20. Enquete vom 8. Jänner 2025 Wenden ist eine leise Geste. Oft kaum sichtbar, manchmal beiläufig, selten spektakulär – aber tiefgreifend in ihrer Wirkung. In Spielen steht das Wenden für Zustandswechsel, Informationsgewinn, Entscheidung. Klemens Franz widmete diesem Akt einen facettenreichen Vortrag beim Ludolog-Symposium und zeigte, warum das Wenden eine elementare Kulturtechnik des Spiels ist. Dieser…
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Drehen
19. Enquete vom 8. Jänner 2025 Drehen ist eine uralte menschliche Bewegung – und eine zentrale Technik des Spielens. Ob als Spielmechanik, als ritualisierte Bewegung oder als soziale Anordnung: Das Drehen eröffnet Räume, verändert Perspektiven und balanciert zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. In seinem Vortrag im Rahmen des Ludologischen Symposiums entfaltet Fabian Seiser das Drehen als…
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Werfen
3. Enquete vom 7. März 2024 Simon Huber eröffnet mit der These, dass „Werfen“ keine offensichtliche Kulturtechnik ist – im Gegensatz zu Techniken wie Schreiben oder Zeichnen, die sich selbst referenziell darstellen lassen (man kann über das Schreiben schreiben). Die Kernfrage lautet: „Kann man das Werfen werfen?“ – also: Lässt sich die Handlung des Werfens…
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Platzieren
4. Enquete vom 7. März 2024 Das scheinbar einfache “Platzieren” ist weit mehr als das bloße Abstellen eines Objekts an einem Ort. Das Platzieren als spielerische Kulturtechnik entfaltet sich als symbolischer Akt zwischen Raum, Struktur und tiefgreifender Bedeutung. Dieser Blogbeitrag basiert auf dem Vortrag von Michael Masching im Rahmen des Symposiums zu elementaren Kulturtechniken des…
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Losen
2. Enquete vom 25. Februar 2024 Das Losen als rudimentäre Kulturtechnik wurde in unserer ersten Zusammenkunft zusammen mit der rituellen Kulturtechnik des Einigens – in Form von Hände schütteln – vorgetragen. Wir kennen den Zufall als Grundbaustein unzähliger Spiele, aber sind uns kaum bewusst welche kulturelle Errungenschaft die Kultivierung des Zufalls für die Menschheit bedeutet…
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Maskieren
Geschrieben von Simon Allmer für das Ludologische Symposium: Was ist eine Maske? Eine Form welche zumindest vor den Augen, jedoch über das ganze Gesicht hinweg getragen werden kann und eine symbolisch kulturelle und/oder versteckende Funktion erfüllt. Atemschutzmasken oder Motorradhelme sind nach dieser Auffassung keine Masken, da abgesehen von durchsichtigen Visieren welche somit nicht das Gesicht…
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Eintragen
Simon Huber wird in Abwesenheit ein Zine bereitstellen, um über die Möglichkeiten zu reflektieren, Design-Intentionen durch Papier zu transportieren.
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Punkten
Die Quantifizierung der Resultate ist gemäß Salen/Zimmermann ein Charakteristikum für Spiele. Was heißt es zu punkten? Wie genau zählt man genau die Leistungen, den Fortschritt, den Erfolg mit welchem Effekt auf diesen?
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Sammeln
Spielsteine einkassieren Veronika Kocher (Bibliothekarin, Data Scientist und Spieleforscherin) sprach ausgehend vom Sammeln als klassischer Spieldynamik – sei es das Sammeln von Ressourcen, Punkten, gegnerischen Steinen oder Komplettierung von Sets – auch über das Sammeln und Klassifizieren von Spielen selbst. Das Thema Sammeln im Spiel changiert zwischen den Polen von Faszination und Abwertung. Wie bei…